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acCO₂unt.log

Projekt acCO₂unt.log: Prozess- und designbasierte CO2-Bilanzierung für Unikat- und Kleinserienfertiger des Maschinen- und Anlagenbaus am Beispiel von Logistikprozessen

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau besticht durch technologische Exzellenz, hohe Qualitätsstandards und kundenspezifische Unikat- sowie Kleinserienfertigung. Vor dem Hintergrund steigender Nachhaltigkeitsanforderungen – etwa durch die EU-Richtlinie 2022/2464 – müssen auch KMU als indirekt Betroffene zukünftig den Produkt-CO₂-Fußabdruck (PCF) berechnen. Das Forschungsprojekt „acCO₂unt.log“ zielt darauf ab, eine IT-Plattform mit interoperablen Services für die PCF-Bilanzierung in Logistikprozessen (z. B. Beschaffung, Produktion, Transport) zu entwickeln. Dazu werden gesetzliche Vorgaben analysiert, Informationsflüsse modelliert und eine semantische Ontologie zur flexiblen CO₂-Berechnung erstellt. Die Innovation liegt in einer praxistauglichen Lösung, die KMU bereits in der Designphase eine effiziente CO₂-Bewertung ermöglicht.

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Prof. Dr.-Ing. Sigrid Wenzel

Universität Kassel, Fachgebiet Nachhaltige Produktionssysteme,
Kurt-Wolters-Straße 3,
34125 Kassel

Telefon: +49 561 804-1851

Email: sekretariat-pfp@uni-kassel.de


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Smart Decoupling

Smart Decoupling
Lieferkettenresilienz als Erfolgsfaktor für den Maschinenbau

Smart Decoupling liefert maßgeschneiderte Lösungen für Maschinenbau-KMUs, um Lieferkettenrisiken wie Rohstoffengpässe, geopolitische Brüche oder regionale Abhängigkeiten proaktiv zu entschärfen. Durch den Einsatz schlanker digitaler Zwillinge und simulationsbasierter Stresstests identifiziert das Projekt kritische Schwachstellen in Ihren Wertschöpfungsnetzwerken, und entwickelt daraus umsetzbare Entkoppelungsstrategien, die exakt auf die Ressourcen und Abläufe Ihres Unternehmens abgestimmt sind.

Konkreter Mehrwert für ZAM-Mitglieder

  • Gesicherte Rohstoffversorgung: Prädiktive Algorithmen ermöglichen die proaktive Steuerung von Alternativlieferanten und strategischen Puffern, ohne zusätzliche IT-Infrastruktur.
  • Störungsfeste Netzwerke: Gezielte Diversifizierung von Lieferbeziehungen bei gleichzeitiger Kostenkontrolle, validiert durch simulationsbasierte Szenarioanalysen („Was-wäre-wenn?-Tests“).
  • Handlungssicherheit im Tagesgeschäft: Praxiserprobte Entscheidungsleitfäden für Resilienzmaßnahmen mit klarem ROI-Nachweis von der Akquise bis zur Produktion.

Ergebnis:

Reduzieren Sie Produktionsausfälle um bis zu 40 % (Quelle: Pilotphase 2025) und positionieren Sie sich als verlässlicher Partner durch nachweisbare Lieferzuverlässigkeit. Smart Decoupling macht Resilienz messbar, steuerbar und zum Wettbewerbsvorteil.

Warum das für Maschinenbauer entscheidend ist:
9 von 10 Zulieferern gaben 2024 an, durch Lieferengpässe Umsätze in Millionenhöhe zu verlieren (VDMA-Studie). Unser Projekt setzt genau dort an, wo KMU an Grenzen stoßen: Wir nutzen Ihre vorhandenen Daten (ERP-Systeme, Lieferantendaten), um Resilienz ohne Big-Data-Hürden operational zu machen.

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Prof. Dr.-Ing. Kirsten Tracht

Badgasteiner Str. 1 (FZB),

28359 Bremen, Raum FZB 0080
Telefon: +49 421 218-64840

Email: tracht@uni-bremen.de


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KILPaD

KILPaD

Das Projekt KILPaD unterstützte KMUs bei der systematischen Analyse und Gestaltung entscheidender Schnittstellen in der Produktionsorganisation – zwischen Mensch/Maschine, Maschine/Betrieb, Betrieb/Organisation und Organisation/Wirtschaft, um Innovation und kontinuierliche Verbesserung zu fördern. Durch Erhebungen in vier KMU sowie Austauschformate wie Digitalisierungszirkel wurden Erkenntnisse gewonnen, direkt verglichen und in die organisatorische Weiterentwicklung vor Ort übersetzt. Die Ergebnisse flossen in ein praxisorientiertes Digitalisierungszirkel-Konzept, einen Leitfaden für lernförderliche Schnittstellen­gestaltung, ein Führungs-Tool für digitale Medienintegration und Leitlinien für zukunftsfähige Produktionsstrukturen ein. Dadurch können KMU ihre Produktionsprozesse gezielt an die Anforderungen der Digitalisierung anpassen und langfristig wettbewerbsfähig gestalten.

Der KILPaD-Ansatz bietet Mitgliedern der Zukunftsallianz Maschinenbau daher folgenden praxisnahen Mehrwert:

  • Optimierte Produktionsprozesse durch Schnittstellenmanagement: Mitglieder nutzen das projektbasierte Systematik Konzept für Mensch/Maschine- bis Wirtschafts-Schnittstellen, um Störungen in der Produktion frühzeitig zu erkennen und Innovationen gezielt einzuleiten – ohne aufwendige Eigenentwicklung.
  • Kollaborativer Schnellstarter für Digitalisierung: Durch Digitalisierungszirkel tauschen sich Mitglieder branchenübergreifend mit KMU-Praxiserfahrungen aus, reduzieren Implementierungsrisiken und beschleunigen die Umsetzung durch vorgefertigte Lösungsmuster aus dem Projekt.
  • Direkt anwendbare Leitfäden & Tools: Der Leitfaden für lernförderliche Schnittstellen und das Führungs-Tool für digitale Medienintegration ermöglichen sofortige Umsetzung in der täglichen Arbeit – sparen Zeit und bauen digitale Kompetenzen im Team systematisch auf.
  • Zukunftssichere Organisationsstruktur: Die Leitlinien für digitale Produktionsorganisationen helfen Mitgliedern, ihre Betriebe widerstandsfähig gegen Marktveränderungen zu gestalten und sich als Vorreiter für innovative Geschäftsmodelle in der Branche zu positionieren.

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Dr. Maximilian Locher

(ehem. Projekteiter)

Telefon: +49 711 16581 46

Email: maximilian.locher@igmetall.de


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