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KILPaD

Das Projekt KILPaD unterstützte KMUs bei der systematischen Analyse und Gestaltung entscheidender Schnittstellen in der Produktionsorganisation – zwischen Mensch/Maschine, Maschine/Betrieb, Betrieb/Organisation und Organisation/Wirtschaft, um Innovation und kontinuierliche Verbesserung zu fördern. Durch Erhebungen in vier KMU sowie Austauschformate wie Digitalisierungszirkel wurden Erkenntnisse gewonnen, direkt verglichen und in die organisatorische Weiterentwicklung vor Ort übersetzt. Die Ergebnisse flossen in ein praxisorientiertes Digitalisierungszirkel-Konzept, einen Leitfaden für lernförderliche Schnittstellen­gestaltung, ein Führungs-Tool für digitale Medienintegration und Leitlinien für zukunftsfähige Produktionsstrukturen ein. Dadurch können KMU ihre Produktionsprozesse gezielt an die Anforderungen der Digitalisierung anpassen und langfristig wettbewerbsfähig gestalten.

Der KILPaD-Ansatz bietet Mitgliedern der Zukunftsallianz Maschinenbau daher folgenden praxisnahen Mehrwert:

  • Optimierte Produktionsprozesse durch Schnittstellenmanagement: Mitglieder nutzen das projektbasierte Systematik Konzept für Mensch/Maschine- bis Wirtschafts-Schnittstellen, um Störungen in der Produktion frühzeitig zu erkennen und Innovationen gezielt einzuleiten – ohne aufwendige Eigenentwicklung.
  • Kollaborativer Schnellstarter für Digitalisierung: Durch Digitalisierungszirkel tauschen sich Mitglieder branchenübergreifend mit KMU-Praxiserfahrungen aus, reduzieren Implementierungsrisiken und beschleunigen die Umsetzung durch vorgefertigte Lösungsmuster aus dem Projekt.
  • Direkt anwendbare Leitfäden & Tools: Der Leitfaden für lernförderliche Schnittstellen und das Führungs-Tool für digitale Medienintegration ermöglichen sofortige Umsetzung in der täglichen Arbeit – sparen Zeit und bauen digitale Kompetenzen im Team systematisch auf.
  • Zukunftssichere Organisationsstruktur: Die Leitlinien für digitale Produktionsorganisationen helfen Mitgliedern, ihre Betriebe widerstandsfähig gegen Marktveränderungen zu gestalten und sich als Vorreiter für innovative Geschäftsmodelle in der Branche zu positionieren.

Dr. Maximilian Locher

(ehem. Projekteiter)
Telefon: +49 711 16581 46

Email: maximilian.locher@igmetall.de